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Redoxgleichung

Spannungsreihe

Spannungsreihe2
 

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Aufstellen einer Redoxgleichung 

Doch wie lässt sich nun eine Reaktion zw. einem Metall und Metallionen vorhersagen? 
Dazu gibt es die sog. elektrochemische Spannungsreihe.  Aus der elektrochemischen Spannungsreihe lässt sich das Reaktionsverhalten eines Stoffes ableiten und die Richtung von Reaktionen voraussagen (da es hier in diesem Kapitel nur um die Vorhersage von Reaktionsabläufen geht, wird auf die Thematik der Spannungsreihe nicht weiter eingegangen).
Eingangs würde erwähnt, dass Eisen nicht mit Zinkionen reagiert, aber Zink mit Eisenionen. Betrachten wir uns dazu einen Ausschnitt aus der Spannungsreihe (Eisen besitz ein sog. Standardpotential von -0,41 V, Zink von -0,76 V).
 

Wie kann man nun eine Vorhersage treffen?
Fachlich ausgedrückt: Es laufen nur Redoxreaktionen zwischen Metallen und Metallionen ab, bei denen der Elektronendonator ein negativeres Standardpotential  als der Elektronenakzeptors hat.
Anders ausgedrückt: Das Metall A (in unserem Beispiel Zn) mit dem negativeren Potential kann mit den Metallionen B (in unserem Beispiel Fe2+, positiveres Potential) reagieren, zu den Metallionen A (Zn2+) und dem Metall B (Zn). In unserem Fall:

                                    Zn + Fe2+  -> Zn2+  + Fe
 

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