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Trainingsaufgaben Chemie

EPA-Modell für Einfachbindungen

EPA-Modell mit
mind. einer Doppelbdg

EPA-Model mit
freien Elektronenpaaren

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Chemie

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Die räumliche Gestalt von Molekülen - EPA (oder VESPR)-Modell (mit Doppelbindungen): 


 

Allgemeines:
Molekulare Stoffe besitzen eine 3-dimensionale Gestalt, aus deren Information sich einige Eigenschaften ableiten lassen, beispielsweise ob eine Verbindung polar oder unpolar ist. Damit lässt sich beispielsweise die Wasserlöslichkeit einer Verbindung ableiten.
Woher bekommt man die Information über den räumlichen Bau, denn die Valenzstrichformel informiert nur über die Bindungen (bzw. Bindungsverhältnisse), gibt aber keine Information über den räumlichen Bau.
 

Das EPA (Elektronenpaarabstoßungsmodell) oder VSEPR-Modell (Valence Shell Electron Pair Repulsion, deutsch
Valenzschalen-Elektronenpaarabstoßungsmodell)
Die Grundregel des EPA-Modells besagt, dass sich Elektronenpaare so verhalten. als würden sie sich voneinander abstoßen und sich daher max. voneinander entfernt anordnen würden (größtmöglicher Winkel zueinander). 
Dieses Modell wurde 1957 von Gillespie entwickelt, deswegen wird das EPA-Modell auch Gillespie-Modell genannt.
Im vorherigen Kapitel ist die Bestimmung der Geometrie für Moleküle mit Einfachbindungen erläutert worden, hier soll nun die Bestimmung der Geometrie erläutert werden, wenn ein Molekül mind. eine Doppelbindung in seiner Struktur enthält. Dabei gibt es eigentlich nur eine Erweiterung des bisher erläuterten EPA-Modells. Beim Zählen der Bindungen, die von einem Zentralatom ausgeht, zählt eine Einfachbindung genauso viel, wie eine Doppelbindung. 

Funktionsweise:
Hier im zweiten Kapitel sollen nur Moleküle betrachtet werden, die eine mind. eine Doppelbindung keine freien Elektronenpaare besitzen:
1. Schritt: Man stellt die Valenzstrichformel auf, um herauszufinden, welches Atom das "Zentralatom" ist, und wie viele Bindungen von diesem Atom ausgehen, wobei nicht zwischen Einfachbindung oder Doppelbindung unterschieden wird
2. Schritt: Ermitteln der Anzahl der Bindungen, die von diesem Zentralatom zu den Bindungspartnern ausgehen (Beispiel: CO2, C ist das Zentralatom mit je 2 Doppelbindungen zu den O-Atomen, also Zahl 2).
3. Schritt: Auswahl des "Grundkörpers", der der ermittelten Zahl aus dem 2.Schritt entspricht (Zahl 2 ->CO2 ist linear)

Achtung: Dieses Modell gilt nur bei Molekülen mit mind. einer Mehrfachbindung aber ohne freie Elektronenpaare

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