Suchfunktion


 
 

Navigation

Grundlagen der Elektronik - Parallelschaltung und Reihenschaltung

Die Begriffe Parallelschaltung und Reihenschaltung beschreiben in Elektronik, wie die elektronischen Bauteile in einem Schaltkreis geschaltet sind. Dabei ist ein Schaltkreis parallelgeschaltet, wenn alle Bauteile mit ihre gleichnamigen Polen jeweils miteinander verbunden sind. Die Anzahl der parallelgeschalteten Elemente spielt dabei keine Rolle. 

Bei der Parallelschaltung teilt sich der Strom auf I = I1 + I2 + I3, die Spannung ist überall gleich groß, U1 = U2 = U3 = U. Die Stromaufteilung erfolgt umgekehrt proportional zum Widerstand der elektronischen Bauteile.

Vorteile einer Parallelschaltung:

  • An allen Bauteilen einer Parallelschaltung ist die Spannung vorhanden. Durch Parallelschalten mehrerer elektrischer Verbraucher kann man daher die Gesamtleistung einer Schaltung erhöhen.
  • In der Parallelschaltung können einzelne Bauteile hinzugefügt oder entfernt werden, ohne dass die Funtkion der anderen Bauteile ausfallen.


Bei der Reihenschaltung ist der Strom überall gleich groß I1 = I2 = I3 = I, die Spannung teilt sich auf U =U1 + U2 + U3. Die Spannungsaufteilung ist proportional zum Widerstand der Bauteile. Die Widerstände bzw. der Gesamtwiderstand ist sehr einfach zu berechnen, man alle Widerstände: RGesamt = R1 + R2 + R3 + u.s.w. Die Anzhal der seriell geschalteten Widerstände spielt keine Rolle, der Gesamtwiderstand addiert sich aus allen Widerständen.

.