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Das 1. Newton´sches Gesetz

Allgemeines:
Allgemein lassen sich Körper mithilfe mathematischer Gleichungen beschreiben, dabei stellt sich die Frage, wie ein Körper überhaupt in Bewegung kommt und wie sich die Geschwindigkeit ändert. Diese Fragen lassen sich mithilfe der Gesetze von Newton beantworten.

Ausgangsüberlegungen:
Lässt man beispielsweise eine Kugel mit einer bestimmten Geschwindigkeit einen Abhang hinunterrollen, wird die Geschwindigkeit zunehmen, rollt diese Kugel aber den Abhang hinauf, so wird die Geschwindigkeit abnehmen. Bewegt sich die Kugel auf einer horizontalen Ebene, so behält die Kugel ihre Geschwindigkeit bei (sofern man von Reibungskräften absieht).

Das 1. Newton´sche Gesetz (Trägheitssatz):
Aus den Ausgangsüberlegungen ist klar, dass eine Änderung der Geschwindigkeit eines Körpers durch eine Einwirkung von Außen verursacht wird (Kugel den Abhang hinunterrollen). Das erste Newton´sche Gesetz befasst sich mit der Frage, unter welchen Bedingungen ein Körper seine Geschwindigkeit beibehält. Aus den obig genannten Ausgangsüberlegungen lässt sich das 1. Newton´sche Gesetz ableiten (nur die Kugel auf einer horizontalen Oberfläche behält eine konstante Geschwindigkeit bei).

Ein Körper bleibt in Ruhe oder bewegt sich mit konstanter Geschwindigkeit geradlinig weiter, wenn keine äußere Kraft auf den Körper wirkt.

Warum heißt dieses Gesetz auch Trägheitssatz?:
Die Eigenschaft jeder Materie ist es, im momentanen Bewegungszustand zu verharren, diese Eigenschaft nennt man auch Trägheit. Da das 1. Newton´sche Gesetz genau dieses Phänomen beschreibt, nennt man dieses Gesetz auch Trägheitssatz.
 
 

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