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Das 2. Newton´sches Gesetz

Allgemeines:
Allgemein lassen sich Körper mithilfe mathematischer Gleichungen beschreiben, dabei stellt sich die Frage, wie ein Körper überhaupt in Bewegung kommt und wie sich die Geschwindigkeit ändert. Diese Fragen lassen sich mithilfe der Gesetze von Newton beantworten.

Ausgangsüberlegungen:
Lässt man beispielsweise eine Kugel mit einer bestimmten Geschwindigkeit einen Abhang hinunterrollen, wird die Geschwindigkeit zunehmen, rollt diese Kugel aber den Abhang hinauf, so wird die Geschwindigkeit abnehmen. Bewegt sich die Kugel auf einer horizontalen Ebene, so behält die Kugel ihre Geschwinidkeit bei (sofern man von Reibungskräften absieht).
Im ersten Newton´sche Gesetz befassten wir uns mit der Frage, unter welchen Bedingungen ein Körper seine Geschwindigkeit beibehält. Ein Köper bleibt in Ruhe oder bewegt sich mit konstanter Geschwindigkeit geradlinig weiter, wenn keine äußere Kraft auf den Körper wirkt.
 

Das 2. Newton´sche Gesetz:
Im ersten Newton´schen Gesetz geht man davon aus, dass auf den Körper keine Kraft von außen wirkt (besser kein Zusammenhang auf einen Körper einwirkende Kraft und seiner Geschwindigkeit). Da aber auf (fast) jeden Körper eine Kraft von Außen wirkt, beschäftigt sich das 2. Newton´sche Gesetz mit dieser Fragestellung.
Untersuchen kann man das sehr gut an einer Kugel, die (durch die Gewichtskraft) nach unten fällt (Geschwindigkeit zu Beginn 0 und steigt während des Falles an).. F = m·g (m = Masse und g der sog. Ortsfaktor mit 9,81 N/Kg). Aus dieser Formel kann man schon einen Zusamenhang zwischen der beschleunigenden Kraft F, der beschleunigten Masse m und einer Beschleunigung a herleiten.

F = m·a (2. Newton´sches Gesetz)

 Diese Formel stellt einen Zusammenhang  der Kraft aus Masse und Beschleunigung dar. Formulieren könnte man das 2. Newton´sche Gesetz auch folgendermaßen:
Um einen Körper mit der Masse m die Beschleunigung a zu ermöglichen, benötigt man die Kraft F = m·a

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