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Partialdruck - Das Gesetz von Dalton


Allgemeines:
Das Partialdruck-Gesetz von Dalton ist eine logische Konsequenz auf Daltons Atomhypothesen. Dalton fand in Experimenten heraus, dass die Massenverhältnisse von Elementen,die miteinander mehrere unterschiedliche chemische Verbindungen bilden (z.B. Stickstoffmonoxid, Stickstoffdioxid), in einem einfachen, ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen (siehe hierzu: Gesetz der multiplen Proportionen, Allgemeine Chemie). 
Daltons Hypothesen sagen aus, dass Elemente durch chemische Reaktionen weder vernichtet noch erzeugt werden können und das die Atome während einer chemischen Reaktion  in bestimmten, einfachen ganzzahligen, Verhältnissen miteinander zu dem Reaktionsprodukt verbunden werden (Achtung: es gibt auch Nicht-Daltonidische Verbindungen).
 

Partialdruck - Das Gesetz von Dalton:
Eine weitere Grundlage des Gesetzes von Dalton ist das ideale Gasgesetz von Avogadro. Dieses Gesetz besagt, dass unter gleichen Bedingungen (Temperatur, Druck) in gleichen Volumina unterschiedlicher Gase die gleiche Anzahl von Teilchen vorhanden sind (=> Avogadro-Konstante).

Dies veranlasste Dalton zu weiteren Experimenten, so beobachtete er, dass der Gesamtdruck einer Gasmischung (Mischung aus Gasen) ebenso groß ist wie die Summe der Drücke der einzelnen Gase (= Partialdrücke). Das Gesetz lautet in Formeln ausgedrückt:

Mit Hilfe der Formel für das ideale Gasgesetz (pV = nRT) kann die obige Formel so umgestaltet werden, dass der Gesamtdruck mit Hilfe einfacher Messungen wie Temperatur und Druck bestimmt werden kann. Das Symbol "n" steht in der Formel für die Molzahl (R = Gaskonstante, T = abs. Temperatur, V = Volumen).

Eine weitere Umformung der obigen Formel kann viel über Gasmischungen ausgesagt werden. Das Verhältnis aus [n1 : n] (in der analytischen Chemie auch als Molenbruch bezeichnet) ist gleich [p1 : p].
 
 

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