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Atommodell von Bohr

Zur Erinnerung Rutherford stellte in seinem "Kern-Hülle" Modell fest, dass der Atomkern positiv geladen und die Elektronen in der Atomhülle negativ geladen sind. Zudem ist das Atom nahezu leer, fast die gesamte Masse ist im Atomkern konzentriert.

Bohr erkannte aber, dass sich positive und negative Ladungen gegenseitig anziehen, und so müssten die Elektronen und Protonen irgendwann zusammenstoßen. So entwickelte er das bisherige Atommodell von Rutherford weiter.

Seine Lösung: Die Elektronen bewegen sich auf Kreisbahnen um den Kern. Dabei sind die Anziehungskräfte so groß wie die Fliehkraft, welche durch die Kreisbewegung zustande kommt, so dass die Elektronen nur ganz bestimmte Energiezustände einnehmen können. So entstand das Atommodell von Bohr:

Das Atom besteht aus einem winzigen, positive geladenen Kern und einer riesigen, nahezu massefrei und mit Elektronen befüllte Atomhülle. Die Elektronen eines Atoms befinden sich in der Atomhülle in genau definierten Energiestufen ("Schalen"). Die max. Zahl an Elektronen in jeder Schale beträgt 2n2.

Aber auch das Bohrsche Atommodell steht in vielen Punkten im Widerspruch zu einigen Messungen, so dass das es ebenfalls weiter entwickelt wurde. 

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