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Chemische und physikalische Eigenschaften genau betrachtet


 

Allgemeines:
Im Schulunterricht lernt man verschiedene Stoffeigenschaften kennen, die in physikalische und chemische Stoffeigenschaften eingeteilt sind.
 

physikalische Stoffeigenschaften
chemische Stoffeigenschaften
Farbe
Brennbarkeit
Dichte
Komplexbildung
Schmelz- und Siedetemperatur
Redoxverhalten
Härte
Säure-Base-Verhalten
elektrische Leitfähigkeit
 Dissoziationsenergie
Wärmeleitfähigkeit
 
Löslichkeit
 

Genauere Betrachtung einiger Stoffeigenschaften:

  • Brennbarkeit: Definiert als die Eigenschaft eines Stoffes, sich von Sauerstoff oxidieren zu lassen. So verbrennt z.B. metallisch glänzendes Magnesium mit weißer Flamme und wird dabei weißes Pulver. Betrachtet man die Reaktion, so entsteht aus Magnesium (Mg) Magnesiumoxid (MgO). Da sich der Stoffaufbau während der Reaktion ändert, kann man zurecht diese Kenneigenschaft als chemische Stoffeigenschaft verwenden. 
  • Komplexbildung: Komplexbildung  ist die Eigenschaft eines Stoffes, sich mit anderen Stoffen zu verbinden. Da bei dieser Eigenschaft eine Stoffartänderung festgestellt wird, kann man auch hier wieder von einer chemischen Eigenschaft sprechen.
  • Redoxverhalten: Definiert als die Eigenschaft eines Stoffes, Elektronen an einen bestimmten anderen Stoff abzugeben oder von diesem aufzunehmen. Da sich Redoxverhalten nur durch eine Stoffartänderung feststellen lässt ist es daher eine chemische Eigenschaft.
  • Säure-Base-Verhalten: Definiert als die Eigenschaft eines Stoffes, Protonen an einen bestimmten anderen Stoff abzugeben bzw. von diesem aufzunehmen. Da sich Säure-Base-Verhalten nur durch eine Stoffartänderung feststellen lässt ist es daher eine chemische Eigenschaft.´
  • Dissoziationsenergie: Definiert als die Energie, die bei der Spaltung einer Bindung frei wird. Da bei diesem Vorgang der Stoffaufbau verändert wird, handelt es sich hier um eine chemische Stoffeigenschaft.
  • Dichte: Definiert als das Verhältnis der Masse m eines Körpers zu seinem Volumen V. Die Dichte ist abhängig vom Aggregatzustand des Stoffes, von der Temperatur und vom Druck, aber nicht vom Stoffaufbau und somit ist die Dichte eine physikalische Eigenschaft.
  • Schmelz- und Siedetemperatur: Definiert als die Temperatur, bei der Stoffe aus dem festen Aggregatzustand in den flüssigen bzw. aus dem flüssigen in den gasförmigen übergehen. Wie bei der Dichte handelt es sich um eine physikalische Eigenschaft, da der Vorgang ohne Stoffartänderung abläuft.
  • Elektrische Leitfähigkeit: Definiert als die Fähigkeit eines Stoffes, Elektronen zu leiten.

  • Wärmeleitfähigkeit: Definiert als ein Wert, der die Fähigkeit eines Stoffes kennzeichnet, Wärme zu leiten. Beim Vorgang der elektrischen Leitfähigkeit bzw. der elektrischen Leitfähigkeit wird der Zustand des Stoffes geringfügig geändert, keinesfalls jedoch der Stoff, somit ist diese Eigenschaften eine physikalische Eigenschaft.
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