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Die Größe "Stoffmenge" :

Allgemeines:
In der (angewandten) Chemie muss viel berechnet werden, dazu benötigt man  u.a. "die Masse" an Reaktionspartnern, die miteinander reagiert haben. Am Beispiel des Wasserstoffs (H2) soll demonstriert werden, warum speziell in der Chemie eine Größe eingeführt worden ist, die als Stoffmenge bezeichnet wird. So besitzt das Wasserstoffmolekül eine Masse von 3,346·10-27 kg im Umkehrschluss würde bedeutet, dass z.B. ein Tropfen Wasser eine unvorstellbare Zahl an Wassermolekülen enthalten würde. Um das Rechnen zu erleichtern, hat man die Stoffmenge n eingeführt.
 

Die Stoffmenge:
Die Stoffmenge gibt an, wie viele Teilchen eines Stoffs in einer Stoffprobe oder Stoffportion vorliegen. Ein Mol enthält 6,022141· 1023 Teilchen (Teilchen sind dabei u.a. Atome, Moleküle, Ionen, Radikale)
Formelzeichen: n, Einheit:  ein Mol (1 mol).
 

Gesetzliche Definition (vgl.  DIN 1301) bzw. SI-Definition.
Die Einheit der Stoffmenge ist seit 1971 eine Basiseinheit des Internationalen Einheitensystems (SI)

1 mol ist die Stoffmenge eines Systems, das aus ebenso viel Einzelteilchen besteht, wie Atome in 1/12 Kilogramm des Kohlenstoffnuklids 12C enthalten sind.

Anmerkung:
Nicht zu verwechseln: Molmasse (molare Masse) und Stoffmenge. Die Molmasse hat die Einheit g/mol und die Stoffmenge die Einheit mol, wobei die unterschiedliche Einheit zeigt, dass die beiden Messgrößen nicht die gleiche Bedeutung haben. Die Molmasse gibt an, wie viele Gramm eines Stoffes ein Mol sind und die Stoffmenge gibt an, wie viel mol eines Stoffes (bzw. wie viele Teilchen) vorhanden sind

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