Die Entwicklung von Lebewesen auf der Erde

Die Erde ist vor ca. 4,6 Mrd. Jahren entstanden, seitdem hat sich die Erde bzw. die Lebewesen auf der Erde verändert (bedingt durch die Evolution). Grob lässt sich die Entwicklungsgeschichte der Erde in das Erdaltertum, das Erdmittelalter und die Erdneuzeit einteilen. Das Erdalterum wird unterteilt in die Zeitphasen: Kambrium, Ordovizium, Silur, Devon, Karbon und Perm (von alt zu jung). Das Erdalterum liegt ca. 540 bis 250 Millionen Jahre vor unserer heutigen Gegenwart. Das Erdmittelalter gliedert sich in die Zeitphasen: Trias, Jura und Kreide. Dieser Zeitraum liegt etwa 250 bis 65 Millionen Jahre vor unserer heutigen Gegenwart. Die Erdneuzeit wird unterteilt in Paläogen und Quartär

Die Entwicklungsgeschichte von Lebewesen

Wie eingangs erwähnt, ist die vor Erde ca. 4,6 Mrd. Jahren entstanden. Man nimmt man, dass Einzeller bereits vor 3,9 bis 4 Mrd. Jahren auf der Erde beheimatet waren. Diese Einzeller dürften heutigen Bakterien ähnlich sein. Fossilien deuten auf dieses Lebensspuren hin. Lebewesen, wie wir sie heute definieren, erscheinen auf der Erde erst vor ca. 700 Mio. Jahren. Zu diesem Zeitpunkt treten erste Mehr- bzw. Vielzellige Lebewesen auf. In der Evolutionsgeschichte der Erde haben sich in dieser Zeit Einzeller zu mehrzelligen Lebewesen wie Algen oder Korallen entwickelt.

Man nimmt durch fossile Funde an, dass vor etwa 550 bis 500 Mio. Jahren sich die ersten Wirbeltiere entwickelt haben. Funde lassen darauf schließen, dass die Entwicklung der Wirbeltiere erst in den Urmeeren stattfand und sich vor etwa 500 Mio. Jahren diverse Fischarten entwickelten. Bei den Tierarten dieser Zeit handelt es sich um Wirbeltiere mit einer Wirbelsäule, einem Herzen und einem dazugehörigen Blutkreislauf

Aus diesen Fischarten entwickeln sich im Laufe der Evolution andere Tierarten. Aus den Fischen entwickeln sich mit den Amphibien die ersten Landwirbeltiere. Säugetiere traten während dieser Phase nicht auf. Etwa vor 500 Mio. Jahren war das Klima auf der Erde vergleichbar mit aktuellen tropischen Regionen. Daher entwickelten sich auch Landpflanzen und Urfarne, die sich in den Sumpfgebieten schnell ausbreiteten.

So treten vor ca. 440 Mio. Jahren erste Landpflanzen auf und etwa vor 410 Mio. Jahren die ersten Insektenarten. Diese Gebiete mit guten Populationsbedingungen sorgten vor ca. 350 Mio. Jahren für die Ansiedlung von Amphibien in den Sumpfgebieten. Amphibien gehören wie Fische zu den Wirbeltieren. Bei den Tierarten dieser Zeit handelt es sich um Wirbeltiere mit einer Wirbelsäule, einem Herzen und einem dazugehörigen Blutkreislauf. Zusätzlich verfügen die Amphibien über eine Lungenatmung und vier Gliedmaßen

Vor etwa 350 Mio. Jahren traten die ersten Reptilien auf. Diese Reptilien war die erste Tierart, die (dauerhaft) an Land leben konnten. Die Reptilien bewegten sich mit Hilfe von vier Gliedmaßen vorwärts. Die Reptilien hatten im Gegensatz zu den Amphibien eine trockene Haut (in der Regel mit Hornschuppen). Reptilien wie auch Amphibien sind im Gegensatz zu Säugetieren wechselwarm. Bei den Tierarten dieser Zeit handelt es sich um Wirbeltiere mit einer Wirbelsäule, einem Herzen und einem dazugehörigen Blutkreislauf. Zusätzlich verfügen die Reptilien wie Amphibien über eine Lungenatmung und vier Gliedmaßen

Vor etwa 200 Mio. Jahren traten die ersten Säugetiere auf. Dieser Zeitraum liegt inmitten des Erdmittelalters, also dem Zeitraum der Saurier. Bei den Tierarten dieser Zeit handelt es sich um Wirbeltiere mit einer Wirbelsäule, einem Herzen und einem dazugehörigen Blutkreislauf. Zusätzlich verfügen die Säugetiere über eine Lungenatmun und vier Gliedmaßen. Sie verfügen außerdem über eine gleichwarme Körpertemperatur.

Vor ca. 2 Mio Jahren traten die ersten Frühmenschen auf aus dem sich vor etwa 200.000 Jahren der heutige Mensch entwickelte. Hieraus bzw. aus der Entwicklung der anderen Arten lässt sich erkennen, dass sich Lebewesen über einen längeren Zeitraum verändert haben, von Fischen über Amphibien bis hin zu den Säugetieren. Manche Tierarten sind im Laufe der Erdgeschichte ausgestorben (z.B. Saurier) und manche hinzugekommen (z.B. der Mensch). Eine solche Entwicklung bzw. Veränderung von Arten wird als Evolution bezeichnet.