Monde und Sterne im Sonnensystem

In unserem Sonnen- bzw. Planetensystem finden sich eine Vielzahl von kosmischen Objekten, darunter Kleinkörper, Planeten, Sterne und Monde.

Monde auch kreisen im Gegensatz zu Planeten nicht um die Sonne (bzw. allgemein um Sterne), sondern um einzelne Planeten. Im Vergleich zu Planeten sind Monde deutlich kleiner als der Planet, um den sie kreisen.

Sonne bzw. Sterne sind Objekte, die selbst (durch physikalisch-chemische Prozesse) “leuchten”. Darin unterscheiden sie die Sterne von den Planeten, die selbst kein Licht erzeugen, sondern nur das Licht der Sterne widerspiegeln.

Monde im Sonnensystem

Monde sind komische Objekte, die Planeten umkreisen und nicht wie Planeten Sterne umkreisen. Monde werden auch manchmal als Planetensatelliten bezeichnet. Die Anzahl der Monde ändert sich ständig, da immer wieder neue Monde entdeckt werden. Zählt man nur die Monde um die Planeten, so  kommt man auf über 170 Monde, zählt man alle Monde (auch um Asteroide), so kommt man auf über 300 Monde in unserem Sonnensystem.

Monde verfügen aufgrund der geringen Masse bzw. Schwerkraft kaum über die Möglichkeit, eine Atmosphäre aufzubauen. Die schwache Schwerkraft auf den Monden sorgt dafür, dass Gase (sofern sie in der “Atmosphäre” vorhanden sind) in den Weltraum zu entweichen. Einzige Ausnahme in unserem Sonnensystem ist der Mond Titan, der den Saturn umkreist. Wie auch der größte Mond Titan befinden sich die meisten Monde meisten in einer Umlaufbahn um die Planten Jupiter und Saturn.

Über die Entstehung der Monde gibt es zwei Theorien:

  • Eine Theorie besagt, dass Monde bei der Entstehung des Sonnensystems geboren sind. So sind Monde durch Kollisionen oder “Materialreste” entstanden, wobei Monde sich aus Überresten herausbildeten, die in der Umlaufbahn des Planten zurückblieben.
  • Eine andere Theorie besagt, dass die meisten kleinen Monde (zwischen Jupiter und Saturn) Kometen oder Asteroiden sind, die in den Anziehungsbereich des Planten gekommen sind und so von diesem auf eine Umlaufbahn um den Planeten gezwungen werden.

Die größten Monde (Ganymed und Titan) erreichen einen Durchmesse von bis zu 5.300 km.

Sterne im Sonnensystem

Im vorherigen Absatz haben wir über Monde gesprochen, darunter ist auch unser Mond (der die Erde umkreist). Unser Mond ist am Nachthimmel der hellste Himmelskörper, v.a. in Vollmondnächten scheint er so hell. Dabei erscheint uns der Mond am Nachthimmel genauso groß wie die Sonne und die restlichen Sterne am Nachthimmel erscheinen uns nur als winzige Leuchtpunkte.

Daher könnte man vermuten, bei unserem Mond handelt es sich um einen Stern. Aber, diese Vermutung ist natürlich falsch, denn anders als die Sterne leuchtet unser Mond nicht von selbst, sondern wird von unser Sonne angestrahlt, wobei ein Teil dieses Lichts von der Mondoberfläche zurückgeworfen.
Darin unterscheidet sich der Mond und die Planeten von einem Stern, die diese Himmelskörper kein Licht erzeugen, sondern nur das Licht anderer Sterne reflektieren. Sterne hingegen sind Himmelskörper die von selbst leuchten und Energie freisetzen.

Man nimmt man, dass Sterne aus Gas- und Staubwolken entstehen. Aufgrund der “Schwerkraft” ziehen sich bei der Entstehung eines Sternes sich eine Gas- und Staubwolke zusammen. Vereinfacht gesagt wird dadurch die Staubwolke im Zentrum  immer mehr zusammengepresst, wodurch Hitze entsteht. Irgendwann wird durch diese Erwärmung eine Temperatur erreicht, bei der eine Kernreaktion eintritt, Wasserstoff wird dabei in Helium umgewandelt. Es kommt zur Kernfusion, wodurch Licht und Wärme freigesetzt werden. Der Stern beginnt somit zu leuchten.

Wie eingangs erwähnt, erkennen wir am Nachthimmel viele Sterne als winzige Leuchtpunkte. So können wir mit einem Teleskop mehrere Millionen Sterne am Himmel erkennnen. In unserer Milchstrasse gibt es ca. 200 Milliarden Sterne. Die winzigen Leuchtpunkte sind aber deswegen so klein, weil diese Sterne weit entfernt sind. Während der Stern “Sonne” von der Erde nur 150 Millionen Kilometer entfernt ist, ist die der nächste Stern Alpha Centauri bereits über 40.000.000 Millionen Kilometer entfernt.

Siehe Kapitel: Entwicklungsphasen eines Sternes

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