Aufstellen einer Redoxgleichung

Tabellarische Darstellung

Eben haben wir gesehen, dass zwischen einem Metall und Metallionen eine Reaktion abläuft, wenn das Standardpotential des Metalls geringer ist. Dies lässt sich für sämtliche Metalle mit Hilfe der Spannungsreihe vorhersagen.

Metall (red. Form)Metallion (ox. Form)Standardpotential
Au (Gold)Au++ 1,69 V
Pt (Platin)Pt2++ 1,20 V
Hg (Quecksilber)Hg2++ 0,85 V
Cu (Kupfer)Cu2++ 0,35 V
Pb (Blei)Pb2+– 0,13 V
Sn (Zinn)Sn2+– 0,14 V
Ni (Nickel)Ni2+– 0,20 V
Co (Cobalt)Co2+– 0,28 V
Cd (Cadmium)Cd2+– 0,40 V
Fe (Eisen)Fe2+– 0,41 V
Zn (Zink)Zn2+– 0,76 V
Mg (Magnesium)Mg2+– 2,36 V
Ca (Calcium)Ca2+– 2,87 V
Li (Lithium)Li+– 3,04 V

(In dieser Tabelle werden nicht alle Metalle aufgeführt, die Standardpotentiale gelten bei 25 °C; 101,3 kPa; pH=0; Ionenaktivitäten= 1)

Vorhersage der Reaktionsabläufe

Mit Hilfe dieser Tabelle lassen sich nun Reaktionsabläufe (Metall und Metallionen) vorhersagen:
z:B. Man lässt Zn und Fe2+ reagieren.
Mg hat mit -2,36 V ein negativeres Potential als die Fe2+ mit -0,41 V, deswegen können Zink-Atome  Elektronen an Eisenionen abgeben und so Fe2+ zu Fe reduzieren und dabei selbst von Mg zu Mg2+ oxidiert werden.  Mg + Fe2+ -> Mg2+ + Fe




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Anorganische Chemie